Die elektronische Patientenakte (ePA) wird schrittweise für alle gesetzlich Versicherten verpflichtend und stellt Arztpraxen vor neue technische, organisatorische und datenschutzrechtliche Herausforderungen.
Fehler 1: Befüllung der ePA nicht als Teil der Routineversorgung integriert
Ärzte, die die ePA als zusätzliche Aufgabe betrachten, statt sie in bestehende Workflows zu integrieren, verlieren Zeit und machen Fehler. Die Befüllung der ePA sollte in die regulären Dokumentationsprozesse eingebettet werden.
Fehler 2: Widerspruchsrecht der Patienten nicht beachten
Patienten haben das Recht, der Nutzung der ePA zu widersprechen oder bestimmte Daten nicht einzustellen. Ärzte müssen diese Wünsche respektieren und dokumentieren. Fehler hier können DSGVO-Bußgelder nach sich ziehen.
Fehler 3: Zugriffsrechte nicht korrekt verwalten
Die ePA erlaubt es Patienten, Ärzten differenzierte Zugriffsrechte zu erteilen. Praxen müssen Prozesse etablieren, um diese Rechte korrekt zu prüfen und anzuwenden. Unbefugter Zugriff auf ePA-Daten ist ein schwerwiegender Datenschutzverstoß.
Ärzteversichert unterstützt bei der Überprüfung des Cyber- und Haftungsschutzes im Zusammenhang mit der ePA.
Fazit
Die ePA ist ein wichtiger Schritt zur Digitalisierung der Gesundheitsversorgung. Richtig umgesetzt verbessert sie die Patientenversorgung. Fehler können jedoch teuer werden.
Quellen:
Persönliche Beratung zu diesem Thema?
Kostenfreie Erstberatung anfragen →