Elterngeld ist für Ärztinnen und Ärzte aufgrund ihres oft überdurchschnittlichen Einkommens ein wichtiger Faktor in der Familienplanung. Dennoch werden die Möglichkeiten zur Optimierung des Elterngeldanspruchs häufig nicht ausgeschöpft.
Fehler 1: Relevanten Bemessungszeitraum nicht beachten
Das Elterngeld wird auf Basis des Einkommens der zwölf Monate vor der Geburt berechnet. Ärzte, die in diesem Zeitraum Mehrarbeit, Rufbereitschaft oder hohe Privatliquidation hatten, profitieren von einem höheren Elterngeld. Wer den Bemessungszeitraum nicht kennt, verschenkt unter Umständen erhebliche Ansprüche.
Fehler 2: ElterngeldPlus nicht berücksichtigen
ElterngeldPlus ermöglicht es, das Elterngeld über einen längeren Zeitraum zu beziehen, dafür in halber Höhe. Für Ärzte, die schnell wieder in Teilzeit einsteigen möchten, kann diese Option sehr attraktiv sein. Viele kennen die Möglichkeit jedoch nicht oder planen die Kombination mit klassischem Elterngeld nicht optimal.
Fehler 3: PKV-Beiträge in der Elternzeit nicht optimiert
In der Elternzeit fallen keine Pflichtbeiträge zur PKV an. Ärzte müssen jedoch weiterhin ihre PKV-Beiträge zahlen. Möglichkeiten zur Beitragsreduzierung in der Elternzeit, etwa durch Selbstbehaltsoptionen oder Tarifwechsel, werden häufig nicht genutzt.
Ärzteversichert berät Sie umfassend zur Elternzeit und unterstützt bei der Optimierung der PKV-Beiträge.
Fazit
Mit dem richtigen Timing und einer guten Planung lässt sich der Elterngeldanspruch erheblich steigern. Lassen Sie sich von Ärzteversichert beraten.
Quellen:
- Bundesministerium für Familie: Elterngeld
- Bundesärztekammer: Vereinbarkeit Familie und Beruf
- KBV: Elternzeit für Vertragsärzte
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