Der Wechsel von der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) in die private Krankenversicherung (PKV) ist für Ärztinnen und Ärzte ein häufiger und wichtiger Schritt. Als Approbierte sind sie grundsätzlich freizügig in ihrer Versicherungswahl. Dennoch werden beim Wechsel typische Fehler gemacht.
Fehler 1: Wechsel ohne langfristige Kostenplanung
Die PKV bietet im Berufsleben oft bessere Leistungen und günstigere Beiträge als die GKV. Im Alter können die Beiträge jedoch erheblich steigen. Wer den Wechsel in die PKV nicht mit einer langfristigen Finanzplanung verbindet, kann im Rentenalter unter hohen Beitragsbelastungen leiden. Die Bildung einer Altersrückstellung und die Wahl eines Tarifs mit solider Beitragsstabilität sind entscheidend.
Fehler 2: Gesundheitszustand nicht vor dem Wechsel prüfen
Die PKV stellt Gesundheitsfragen und kann Risikozuschläge verlangen oder bestimmte Erkrankungen ausschließen. Wer den Wechsel plant, sollte frühzeitig eine anonyme Voranfrage stellen, um zu wissen, zu welchen Konditionen er versichert werden kann. Ein Wechsel ohne Prüfung kann in schlechten Tarifen mit hohen Zuschlägen enden.
Fehler 3: Familie nicht mitberücksichtigen
In der GKV können Familienangehörige beitragsfrei mitversichert werden. In der PKV muss jedes Familienmitglied einzeln versichert werden. Bei Familien mit Kindern und einem Partner mit geringem Einkommen kann die PKV teurer als die GKV werden.
Ärzteversichert analysiert Ihre individuelle Situation und empfiehlt den optimalen PKV-Tarif.
Fazit
Der GKV-PKV-Wechsel ist eine langfristige Entscheidung. Ärzteversichert berät Sie umfassend und vergleicht die besten Tarife für Ihre Lebenssituation.
Quellen:
- GKV-Spitzenverband: Versicherungspflichtgrenze
- PKV-Verband: Vor- und Nachteile PKV
- Bundesärztekammer: Krankenversicherung
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