Gesetzlich versicherte Ärztinnen und Ärzte können über Wahltarife der GKV zusätzliche Leistungen buchen, zum Beispiel Krankengeld, Behandlung im Ausland oder Kostenerstattung für bestimmte Therapien. Diese Tarife sind jedoch nicht immer sinnvoll und bergen typische Fehlerquellen.
Fehler 1: Bindungsfristen nicht beachten
Wer einen GKV-Wahltarif abschließt, bindet sich in der Regel für mindestens drei Jahre an seine Krankenkasse. Wer die Kasse wechseln möchte, zum Beispiel wegen höherer Zusatzbeiträge, kann dies möglicherweise nicht. Die Bindungsfrist sollte vor dem Abschluss eines Wahltarifs genau geprüft werden.
Fehler 2: Kosten-Nutzen-Verhältnis nicht berechnen
Viele Wahltarife klingen attraktiv, sind aber bei genauer Berechnung weniger wertvoll als gedacht. Insbesondere Wahltarife mit Selbstbehalt lohnen sich nur, wenn der Versicherte wenige Leistungen in Anspruch nimmt. Wer regelmäßig medizinische Leistungen benötigt, ist mit einem normalen GKV-Tarif oft besser bedient.
Fehler 3: Wahltarif statt PKV-Wechsel wählen
Ärzte, die in der GKV bleiben müssen, zum Beispiel wegen Vorerkrankungen, können durch Wahltarife ihre Leistungen verbessern. Ärzte, die in die PKV wechseln könnten, sollten die PKV jedoch immer ernsthaft in Betracht ziehen, bevor sie sich durch einen Wahltarif langfristig an eine GKV binden.
Ärzteversichert berät Sie objektiv, ob GKV-Wahltarife oder der PKV-Wechsel für Sie die bessere Option ist.
Fazit
GKV-Wahltarife können sinnvoll sein, erfordern aber eine genaue Analyse. Lassen Sie sich von Ärzteversichert beraten.
Quellen:
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