Die Honorar-Optimierung ist für niedergelassene Ärztinnen und Ärzte ein entscheidender Hebel für die wirtschaftliche Praxisführung. Viele Praxisinhaber schöpfen ihr Honorarpotenzial nicht vollständig aus, weil ihnen Abrechnungsmöglichkeiten unbekannt sind oder weil sie Fehler bei der Abrechnung machen.
Fehler 1: Nicht alle abrechnungsfähigen Leistungen kodieren
Im EBM gibt es zahlreiche Leistungsziffern, die berechtigt abgerechnet werden können, aber im Praxisalltag vergessen werden. Hausbesuche, telefonische Beratungen (unter bestimmten Voraussetzungen) und QM-relevante Dokumentationsleistungen sind Beispiele für häufig vergessene Ziffern.
Fehler 2: IGeL-Leistungen nicht systematisch anbieten
Individuelle Gesundheitsleistungen (IGeL) sind privatärztliche Leistungen, die Patienten auf eigene Kosten erwerben. Praxen, die keine klare IGeL-Strategie haben, verschenken legale Einnahmepotenziale. Wichtig: IGeL müssen schriftlich vereinbart und korrekt nach GOÄ abgerechnet werden.
Fehler 3: Privatliquidation nicht strukturiert gestalten
Bei der Privatliquidation nach GOÄ gibt es Möglichkeiten, durch korrekte Steigerungsfaktoren und vollständige Leistungserfassung das Honorar zu optimieren. Viele Ärzte rechnen zu konservativ ab und verschenken damit Honorar.
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Fazit
Honorar-Optimierung ist kein Hexenwerk, sondern eine Frage der Kenntnis und Disziplin. Mit der richtigen Abrechnungsstrategie lässt sich das Praxiseinkommen spürbar steigern.
Quellen:
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