Immobilienfonds ermöglichen es Ärztinnen und Ärzten, indirekt in Immobilien zu investieren, ohne selbst Vermieter zu werden. Offene und geschlossene Immobilienfonds unterscheiden sich dabei erheblich in Struktur, Risiko und Liquidität.
Fehler 1: Geschlossene Fonds als sicher missverstehen
Geschlossene Immobilienfonds haben eine feste Laufzeit und binden Kapital für oft zehn bis zwanzig Jahre. Das Kapital ist in dieser Zeit nicht verfügbar. Bei schlechter Objektqualität oder Marktverwerfungen kann es zu Totalverlust kommen. Viele Ärzte verstehen diese Risiken nicht vollständig, wenn ihnen solche Fonds von Bankberatern empfohlen werden.
Fehler 2: Kosten nicht vollständig erfasst
Immobilienfonds haben hohe Kosten: Ausgabeaufschläge, Verwaltungsgebühren, Performancefees und Liquidationskosten. Diese Kosten fressen erhebliche Teile der Rendite auf. Ein direkter Vergleich mit einem offenen, börsengehandelten Immobilien-ETF zeigt häufig, dass letzterer die bessere Option ist.
Fehler 3: Steuerliche Behandlung nicht verstanden
Die Besteuerung von Immobilienfondserträgen ist komplex und unterscheidet sich von der Besteuerung direkter Immobilieninvestitionen. Wer die steuerlichen Implikationen nicht kennt, kann unerwartete Steuern zahlen.
Ärzteversichert berät Sie zu einer transparenten und kosteneffizienten Anlagestrategie, die Immobilien sinnvoll einbindet.
Fazit
Immobilienfonds können Teil einer diversifizierten Anlagestrategie sein. Wer Kosten, Risiken und Liquidität versteht, trifft bessere Entscheidungen.
Quellen:
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