Nachhaltiges Investieren erfreut sich wachsender Beliebtheit auch unter Ärztinnen und Ärzten, die ihr Anlageportfolio mit ihren Werten in Einklang bringen möchten. ESG-Kriterien (Environmental, Social, Governance) sind dabei der gängige Bewertungsrahmen. Dennoch lauern typische Fehler.
Fehler 1: Greenwashing nicht erkennen
Viele Finanzprodukte werden als nachhaltig vermarktet, ohne dass hinter der Fassade echte Nachhaltigkeit steckt. Sogenanntes Greenwashing ist weit verbreitet. Wer kein Verständnis für die zugrundeliegenden Methoden und Datenquellen hat, kauft möglicherweise ein Produkt, das seinen Nachhaltigkeitsansprüchen nicht entspricht.
Fehler 2: Rendite zugunsten Nachhaltigkeit vollständig opfern
Nachhaltige Anlagen müssen keine schlechteren Renditen erzielen. Studien zeigen, dass gut konstruierte ESG-Portfolios langfristig vergleichbare oder sogar bessere Renditen erzielen als konventionelle Portfolios. Wer jedoch ausschließlich auf Nachhaltigkeitskriterien setzt ohne Renditebetrachtung, riskiert eine suboptimale Anlagestrategie.
Fehler 3: Diversifikation im Nachhaltigkeitsportfolio vernachlässigen
Viele nachhaltige ETFs und Fonds sind stärker in bestimmten Sektoren konzentriert als konventionelle Produkte. Wer nicht auf ausreichende Diversifikation achtet, trägt ein höheres Klumpenrisiko.
Ärzteversichert berät zu einer ganzheitlichen Anlagestrategie, die nachhaltige Aspekte sinnvoll integriert.
Fazit
Nachhaltiges Investieren ist möglich und renditestark, erfordert aber Kenntnis und kritische Analyse der Produkte. Ärzteversichert unterstützt bei der Auswahl geeigneter nachhaltiger Anlageformen.
Quellen:
- BaFin: Nachhaltige Finanzprodukte
- Deutsche Bundesbank: ESG und Finanzstabilität
- GDV: Nachhaltige Kapitalanlage
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