Die gesetzliche Pflegeversicherung ist eine Pflichtversicherung, die jeden Deutschen im Pflegefall schützen soll. Dennoch wissen viele Ärztinnen und Ärzte wenig über die konkreten Leistungen und Grenzen dieser Versicherung.

Fehler 1: Leistungshöhe der gesetzlichen Pflegeversicherung überschätzen

Die gesetzliche Pflegeversicherung deckt nur einen Teil der tatsächlichen Pflegekosten. Bei Pflegegrad 5 (schwerste Pflegebedürftigkeit) zahlt die gesetzliche Pflegeversicherung maximal 2.017 Euro monatlich für vollstationäre Pflege. Die tatsächlichen Heimkosten liegen oft bei 3.000 bis 5.000 Euro monatlich. Die Differenz muss aus eigenen Mitteln bezahlt werden.

Fehler 2: Private Pflegezusatzversicherung zu spät abschließen

Eine private Pflegezusatzversicherung wird günstiger, je früher sie abgeschlossen wird. Ärzte, die im mittleren Lebensalter keine Pflegezusatzversicherung haben, zahlen im Alter erheblich höhere Beiträge. Im Schadensfall kann die Pflegelücke existenzbedrohend sein.

Fehler 3: Auswirkungen auf Vermögen im Pflegefall nicht geplant

Im Pflegefall können Angehörige zur Kostenbeteiligung herangezogen werden. Wer sein Vermögen nicht rechtzeitig durch schenkungsrechtliche Gestaltung absichert, kann erhebliche Teile an die Pflegekosten verlieren.

Ärzteversichert berät zu einer ganzheitlichen Pflegeabsicherung für Sie und Ihre Familie.

Fazit

Die gesetzliche Pflegeversicherung ist ein erster Schutz, reicht aber nicht aus. Ärzteversichert hilft Ihnen, die richtige Zusatzversicherung zu finden.

Quellen:

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