Die Beiträge der privaten Krankenversicherung steigen im Laufe des Lebens. Dieser Umstand führt dazu, dass viele PKV-Versicherte im Alter mit hohen Beitragsbelastungen konfrontiert sind. Für Ärztinnen und Ärzte, die häufig PKV-versichert sind, ist das Verständnis der Beitragsentwicklung besonders wichtig.

Fehler 1: Altersrückstellung bei Tarifwechsel nicht mitgenommen

Die PKV bildet Altersrückstellungen, um steigende Beiträge im Alter abzufedern. Wer die Versicherung kündigt oder in eine andere Gesellschaft wechselt, verliert diese Rückstellungen. Bei einem internen Tarifwechsel beim gleichen Versicherer werden die Rückstellungen hingegen mitgenommen. Das ist ein entscheidender Vorteil, den viele PKV-Versicherte nicht kennen.

Fehler 2: Beitragserhöhungen einfach hinnehmen ohne Prüfung

PKV-Beitragserhöhungen müssen durch einen unabhängigen Treuhänder genehmigt werden. Nicht jede Erhöhung ist automatisch berechtigt. Versicherte haben das Recht, auf einen günstigeren Tarif beim gleichen Versicherer zu wechseln, ohne Neubewertung des Gesundheitszustands.

Fehler 3: Rückkehr in die GKV im Rentenalter nicht vorgeplant

Viele Ärzte gehen davon aus, im Rentenalter problemlos in die GKV zurückwechseln zu können. Das ist in den meisten Fällen nicht möglich. Wer das nicht weiß, hat im Rentenalter keine Alternative zur hohen PKV-Belastung.

Ärzteversichert analysiert Ihren PKV-Tarif und zeigt Optimierungsmöglichkeiten auf.

Fazit

Die PKV-Beitragsentwicklung ist beherrschbar, wenn man die Mechanismen kennt und frühzeitig handelt. Ärzteversichert unterstützt Sie dabei.

Quellen:

Blog-Übersicht

Persönliche Beratung zu diesem Thema?

Kostenfreie Erstberatung anfragen →