Praxis-Controlling ist die betriebswirtschaftliche Steuerung einer Arztpraxis auf Basis von Kennzahlen und Analysen. Ohne ein funktionierendes Controlling können Praxisinhaber wirtschaftliche Probleme erst erkennen, wenn sie sich bereits zuspitzen.
Fehler 1: Keine regelmäßigen Auswertungen der Praxiskennzahlen
Viele Praxisinhaber haben keine regelmäßige Routine, ihre Kennzahlen auszuwerten: Umsatz, Kosten, Gewinnmarge, Personalkosten, Abrechnungsvolumen. Wer nur einmal jährlich beim Steuerberater auf die Zahlen schaut, hat keine Chance, frühzeitig gegenzusteuern.
Fehler 2: Kostenstruktur nicht regelmäßig überprüft
Praxiskosten haben die Tendenz, zu wachsen. Wenn niemand regelmäßig prüft, welche Verträge, Abonnements und Dienstleister noch sinnvoll sind, entstehen unnötige Kosten. Ein jährlicher Kosten-Check spart oft erhebliche Beträge.
Fehler 3: Liquiditätsplanung vernachlässigt
Praxen haben oft saisonal schwankende Einnahmen, aber konstante Ausgaben. Wer keine monatliche Liquiditätsplanung hat, gerät in Monate mit negativem Cashflow schnell in Schwierigkeiten. Ein Liquiditätspuffer von mindestens drei Monaten Praxisausgaben ist empfehlenswert.
Ärzteversichert berät zu einem ganzheitlichen Praxismanagement, das wirtschaftliche Stabilität langfristig sichert.
Fazit
Praxis-Controlling ist kein Luxus, sondern Grundlage einer wirtschaftlich gesunden Praxis. Wer regelmäßig auf seine Kennzahlen schaut, kann frühzeitig gegensteuern.
Quellen:
- KBV: Praxismanagement und Controlling
- Bundesärztekammer: Praxisführung
- DATEV: Praxisverwaltungssoftware
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