Die Nachfolgeplanung ist für viele niedergelassene Ärztinnen und Ärzte eine der wichtigsten unternehmerischen Entscheidungen überhaupt. Eine gut geplante Nachfolge sichert den Praxiswert und ermöglicht einen geordneten Übergang für Patienten und Personal.
Fehler 1: Nachfolgeplanung zu spät begonnen
Die Suche nach einem geeigneten Nachfolger kann Jahre dauern. Wer erst kurz vor dem geplanten Ruhestand mit der Planung beginnt, gerät unter Druck und erzielt möglicherweise keinen optimalen Kaufpreis. Die Nachfolgeplanung sollte mindestens fünf bis zehn Jahre vor dem geplanten Ausscheiden beginnen.
Fehler 2: Praxiswert nicht professionell ermitteln lassen
Viele Ärzte überschätzen oder unterschätzen den Wert ihrer Praxis. Eine professionelle Praxisbewertung durch einen zertifizierten Gutachter ist unerlässlich, um einen fairen Kaufpreis zu bestimmen und in Verkaufsverhandlungen eine solide Basis zu haben.
Fehler 3: Steuerliche Konsequenzen des Verkaufs nicht geplant
Der Verkauf einer Praxis ist ein steuerpflichtiger Veräußerungsgewinn. Mit der richtigen steuerlichen Planung, beispielsweise durch Nutzung des Veräußerungsfreibetrags oder der Fünftelregelung, lässt sich die Steuerlast erheblich reduzieren.
Ärzteversichert berät zu einem ganzheitlichen Nachfolgekonzept, das wirtschaftliche und versicherungsrechtliche Aspekte einbezieht.
Fazit
Eine frühzeitige und professionelle Nachfolgeplanung sichert den Praxiswert und ermöglicht einen geordneten Übergang. Ärzteversichert unterstützt Sie bei dieser wichtigen Entscheidung.
Quellen:
- KBV: Praxisabgabe und Nachfolge
- Bundesärztekammer: Niederlassung und Praxisabgabe
- Bundesfinanzministerium: Veräußerungsgewinn
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