Die Finanzierung einer Arztpraxis, ob Neugründung oder Übernahme, ist eine der größten finanziellen Entscheidungen im Leben eines niedergelassenen Arztes. Fehler bei der Finanzierungsstruktur können jahrelange wirtschaftliche Belastungen bedeuten.

Fehler 1: Zu wenig Eigenkapital eingesetzt

Eine Praxisfinanzierung mit wenig oder keinem Eigenkapital erhöht die monatliche Tilgungsbelastung erheblich. Im Anlaufbetrieb, wenn die Praxis noch nicht die volle Auslastung erreicht hat, kann das zu Liquiditätsengpässen führen. Banken fordern in der Regel einen Eigenkapitalanteil von mindestens 20 bis 30 Prozent.

Fehler 2: Keine Vergleiche von Finanzierungsangeboten eingeholt

Kreditkonditionen können erheblich variieren. Ärzte, die das erste Angebot annehmen, ohne andere Banken oder Spezialfinanzierer für Heilberufe anzufragen, verschenken möglicherweise erhebliche Zinsersparnisse über die Laufzeit des Kredits.

Fehler 3: Liquiditätsreserve nicht eingeplant

Die Finanzierung sollte nicht nur die Praxisübernahme oder -gründung decken, sondern auch eine Betriebsmittelreserve für die Anlaufphase. Viele Praxen brauchen sechs bis zwölf Monate, bis sie wirtschaftlich stabil laufen. Wer diese Phase nicht finanziert hat, gerät schnell in Schwierigkeiten.

Ärzteversichert kooperiert mit auf Heilberufe spezialisierten Finanzierungspartnern und hilft bei der optimalen Praxisfinanzierung.

Fazit

Eine solide Praxisfinanzierung ist das Fundament einer wirtschaftlich stabilen Praxis. Lassen Sie sich von Ärzteversichert umfassend beraten.

Quellen:

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