Die Übernahme einer bestehenden Arztpraxis ist häufig günstiger und risikoärmer als eine Neugründung, weil ein bestehender Patientenstamm und eine funktionierende Infrastruktur übernommen werden. Dennoch machen viele Ärzte bei der Übernahme schwerwiegende Fehler.
Fehler 1: Keine Due Diligence durchgeführt
Vor der Übernahme muss eine gründliche Prüfung der Praxis erfolgen: Abrechnungshistorie, Patientenstamm, laufende Verträge, Verbindlichkeiten und rechtliche Besonderheiten. Wer eine Praxis ohne Due Diligence übernimmt, kauft möglicherweise eine Katze im Sack.
Fehler 2: Kaufpreis ohne Bewertung vereinbart
Der Kaufpreis einer Praxis sollte auf einer professionellen Praxisbewertung basieren. Wer den Preis ohne Bewertung akzeptiert, zahlt möglicherweise zu viel oder unterschätzt verborgene Verbindlichkeiten.
Fehler 3: Übergabephase nicht ausreichend genutzt
Der bisherige Praxisinhaber ist während der Übergabephase eine wertvolle Informationsquelle. Viele Käufer nutzen diese Phase nicht ausreichend für Wissenstransfer und Patientenübergaben. Ein strukturierter Übergabeplan sichert die Kontinuität.
Ärzteversichert berät zu Versicherungsschutz, Haftung und Absicherung bei der Praxisübernahme.
Fazit
Eine professionell geplante Praxisübernahme minimiert Risiken und maximiert die Erfolgschancen. Ärzteversichert ist Ihr Partner bei diesem wichtigen Schritt.
Quellen:
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