Die Rentenlücke beschreibt die Differenz zwischen dem letzten Nettoeinkommen vor dem Ruhestand und den zu erwartenden Rentenleistungen. Für Ärztinnen und Ärzte mit überdurchschnittlichem Einkommen ist diese Lücke in der Regel besonders groß.
Fehler 1: Versorgungswerk als alleinige Altersvorsorge
Ärzte sind in der Regel Mitglieder des Versorgungswerks ihrer Ärztekammer. Die Rente aus dem Versorgungswerk ist eine solide Basis, reicht aber für die meisten Ärzte nicht aus, um den Lebensstandard vollständig zu halten. Eine private Zusatzvorsorge ist fast immer notwendig.
Fehler 2: Rentenlücke nicht realistisch berechnet
Viele Ärzte schätzen ihre Rentenlücke intuitiv, ohne eine konkrete Berechnung durchzuführen. Dabei fließen viele Faktoren ein: Inflationsrate, voraussichtliche Versorgungswerksrente, sonstige Alterseinkünfte, gewünschter Lebensstandard und steuerliche Abzüge im Rentenalter.
Fehler 3: Spät mit der Vorsorge begonnen
Der Zinseszinseffekt arbeitet umso stärker, je früher mit der Vorsorge begonnen wird. Wer erst mit 45 oder 50 Jahren anfängt, erhebliche Beträge für die Altersvorsorge zurückzulegen, muss sehr hohe Beiträge zahlen, um dieselbe Zielsumme zu erreichen wie jemand, der früher beginnt.
Ärzteversichert erstellt für Sie eine individuelle Rentenlücken-Analyse und entwickelt ein passendes Vorsorgekonzept.
Fazit
Die Rentenlücke ist kein Schicksal, sondern ein planbares Problem. Ärzteversichert hilft Ihnen, die richtige Strategie zu finden.
Quellen:
- Deutsche Rentenversicherung: Versorgungswerke
- Bundesärztekammer: Altersvorsorge
- GDV: Altersvorsorge Ärzte
Persönliche Beratung zu diesem Thema?
Kostenfreie Erstberatung anfragen →