Robo-Advisoren sind digitale Anlageplatteformen, die automatisiert Portfolios auf Basis von ETFs verwalten. Sie sind günstiger als klassische Vermögensverwalter und für den automatisierten Vermögensaufbau gut geeignet. Dennoch machen Ärzte auch hier typische Fehler.
Fehler 1: Risikoprofil falsch eingeschätzt
Robo-Advisoren ermitteln zu Beginn das Risikoprofil des Anlegers. Wer dabei zu risikoavers antwortet, landet in einem zu konservativen Portfolio mit niedrigen langfristigen Renditen. Wer zu risikofreudig antwortet, kann bei Korrekturen panisch werden. Eine ehrliche Einschätzung der eigenen Risikobereitschaft ist entscheidend.
Fehler 2: Kosten nicht im Vergleich berücksichtigt
Robo-Advisoren verlangen in der Regel eine jährliche Verwaltungsgebühr von 0,5 bis 1 Prozent des verwalteten Vermögens, zusätzlich zu den Kosten der zugrundeliegenden ETFs. Wer selbst ein einfaches ETF-Portfolio aufbaut, spart diese Gebühren. Für Ärzte, die keine Zeit für eigenständiges Investieren haben, kann ein Robo-Advisor dennoch sinnvoll sein.
Fehler 3: Robo-Advisor als Ersatz für ganzheitliche Finanzplanung betrachten
Ein Robo-Advisor ist ein Baustein der Geldanlage, kein Ersatz für eine ganzheitliche Finanzplanung. Altersvorsorge, BU-Absicherung und Steueroptimierung erfordern persönliche Beratung.
Ärzteversichert berät zu einem ganzheitlichen Finanzkonzept für Ärzte.
Fazit
Robo-Advisoren sind für Ärzte eine komfortable Option für den automatisierten Vermögensaufbau. Wer die Kosten und Grenzen kennt, nutzt sie optimal.
Quellen:
- BaFin: Robo-Advisor und digitale Vermögensverwaltung
- Deutsche Bundesbank: Digitale Finanzdienstleistungen
- GDV: Digitale Kapitalanlage
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