Die Steuererklärung ist für niedergelassene Ärztinnen und Ärzte eine komplexe Pflichtaufgabe. Dennoch machen selbst Ärzte mit einem Steuerberater typische Fehler, die zu unnötig hohen Steuerzahlungen führen.

Fehler 1: Arbeitszimmer nicht oder falsch abgesetzt

Ein häusliches Arbeitszimmer kann unter bestimmten Voraussetzungen steuerlich geltend gemacht werden. Die Anforderungen sind streng: Das Zimmer muss ausschließlich beruflich genutzt werden und der Mittelpunkt der beruflichen Tätigkeit sein. Seit 2023 gibt es außerdem eine vereinfachte Homeoffice-Pauschale von sechs Euro pro Tag.

Fehler 2: Fortbildungskosten nicht vollständig erfasst

Fortbildungen sind für Ärzte abzugsfähige Werbungskosten oder Betriebsausgaben. Viele Ärzte erfassen diese Kosten nicht vollständig: Reisekosten zu Kongressen, Übernachtungskosten, Kongressgebühren und Fachliteratur sind alle absetzbar.

Fehler 3: Steuerberater nicht auf Arztspezifika spezialisiert

Nicht jeder Steuerberater kennt die arztspezifischen Besonderheiten: Versorgungswerk, Praxisbewertung, Honorarabrechnung und Investitionsabzugsbetrag. Ein auf Ärzte spezialisierter Steuerberater kann erheblich mehr einsparen.

Ärzteversichert empfiehlt auf Ärzte spezialisierte Steuerberater und optimiert das Gesamtpaket aus Versicherungsschutz und steuerlicher Gestaltung.

Fazit

Eine korrekte und vollständige Steuererklärung spart Geld. Wer einen spezialisierten Steuerberater hat, zahlt oft wesentlich weniger Steuern.

Quellen:

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