Die private Unfallversicherung ist eine Ergänzung zur Berufsunfähigkeitsversicherung und zahlt bei dauerhafter Invalidität infolge eines Unfalls. Für Ärztinnen und Ärzte, die beruflich mit dem vollen Einsatz ihrer körperlichen und geistigen Fähigkeiten tätig sind, ist eine ausreichende Unfallabsicherung wichtig.

Fehler 1: Unfallversicherung als Ersatz für BU betrachten

Die häufigste Fehlannahme ist, dass eine Unfallversicherung eine Berufsunfähigkeitsversicherung ersetzen kann. Das ist falsch: Die Unfallversicherung zahlt nur bei Invalidität durch Unfall, nicht bei Berufsunfähigkeit durch Krankheit. Da die meisten BU-Fälle krankheitsbedingt sind, ist die BU der weitaus wichtigere Schutz.

Fehler 2: Invaliditätssumme zu niedrig gewählt

Die Invaliditätssumme bestimmt die Auszahlung im Schadensfall. Sie sollte ausreichend hoch sein, um den Einkommensausfall und eventuelle Umbaumaßnahmen zu finanzieren. Eine Grundsumme von 200.000 bis 500.000 Euro ist für Ärzte häufig ein Richtwert.

Fehler 3: Keine Progression vereinbart

Eine Progressionsklausel erhöht die Auszahlung bei höherem Invaliditätsgrad exponentiell. Bei schwerer Invalidität zahlt eine Police mit 500 Prozent Progression erheblich mehr als ohne Progression. Ärzteversichert analysiert den optimalen Schutz für Ihre Situation.

Fazit

Die Unfallversicherung ist eine sinnvolle Ergänzung, kein Ersatz für die BU. Ärzteversichert hilft Ihnen, das richtige Gesamtkonzept aufzubauen.

Quellen:

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