Die richtige Berufshaftpflichtversicherung optimal zu nutzen, erfordert mehr als nur den einmaligen Vertragsabschluss. Mit gezielten Praxistipps schützen sich Ärzte optimal und handeln im Schadensfall richtig.
Tipp 1: Deckungssumme regelmäßig überprüfen
Die Deckungssumme bei Vertragsabschluss entspricht nicht immer mehr dem aktuellen Bedarf. Praxiserweiterungen, neue Behandlungsschwerpunkte oder eine gestiegene Patientenzahl erhöhen das Haftungsrisiko. Überprüfen Sie Ihre Deckungssumme mindestens alle zwei Jahre und passen Sie sie bei Bedarf an.
Als Faustregel gilt: Die Deckungssumme sollte mindestens das Dreifache des Jahresumsatzes der Praxis abdecken.
Tipp 2: Nachhaftung und Rückwärtsdeckung prüfen
Viele ärztliche Haftungsansprüche werden Jahre nach dem eigentlichen Schadensereignis geltend gemacht. Achten Sie darauf, dass Ihr Vertrag eine ausreichende Nachhaftungszeit, idealerweise zehn Jahre oder mehr, enthält. Ebenso wichtig ist die Rückwärtsdeckung bei einem Versichererwechsel.
Tipp 3: Im Schadensfall sofort den Versicherer informieren
Bei jedem Haftungsanspruch, auch wenn er Ihnen unbegründet erscheint, muss der Versicherer unverzüglich informiert werden. Verspätete Meldungen können zur Leistungskürzung führen. Geben Sie keine Schuldanerkenntnisse ohne Abstimmung mit dem Versicherer ab.
Tipp 4: Nebentätigkeiten mitversichern lassen
Gutachtertätigkeiten, Vortrags- oder Lehrtätigkeiten sowie ästhetische Behandlungen sind häufig nicht automatisch im Versicherungsschutz enthalten. Klären Sie mit Ihrem Versicherer oder Makler, welche Nebentätigkeiten explizit mitversichert werden müssen.
Ärzteversichert prüft Ihren bestehenden Vertrag auf Deckungslücken und schlägt bei Bedarf passende Ergänzungen vor.
Fazit
Eine gute Berufshaftpflicht bedeutet mehr als ein gültiger Vertragsabschluss. Mit regelmäßiger Überprüfung, korrektem Verhalten im Schadensfall und einer lückenlosen Mitversicherung aller Tätigkeiten sind Sie optimal geschützt. Ärzteversichert steht Ihnen dabei als kompetenter Makler zur Seite.
Quellen:
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