Brandschutz ist keine lästige Pflicht, sondern gelebte Verantwortung gegenüber Patienten, Mitarbeitern und der eigenen Existenz. Diese Praxistipps helfen Ärzten, den Brandschutz in ihrer Praxis 2026 effektiv zu gestalten.
Pflichtmaßnahmen regelmäßig überprüfen
Führen Sie mindestens einmal jährlich eine Brandschutzbegehung durch oder beauftragen Sie einen externen Brandschutzbeauftragten. Prüfen Sie dabei:
- Feuerlöscher: Prüfprotokoll vorhanden und Datum aktuell?
- Fluchtwege: Freigehalten und ordnungsgemäß beschildert?
- Brandmeldeanlagen: Funktionstest durchgeführt?
- Elektroanlagen: Letzte Prüfung durch Elektrofachkraft vollständig dokumentiert?
Dokumentieren Sie alle Prüfungen sorgfältig. Im Schadensfall ist die Dokumentation entscheidend für die Versicherungsleistung.
Mitarbeiter schulen und sensibilisieren
Alle Praxismitarbeiter müssen mindestens einmal jährlich im Brandschutz unterwiesen werden. Die Unterweisung sollte den Umgang mit Feuerlöschern, das Verhalten im Brandfall und die Evakuierung von Patienten umfassen. Schulungsnachweise schriftlich festhalten.
Benennen Sie einen Brandschutzhelfer, der bei einem Brand die Erstmaßnahmen koordiniert.
Versicherungsschutz aktuell halten
Prüfen Sie Ihre Praxisversicherung darauf, ob die Versicherungssumme noch dem aktuellen Wiederbeschaffungswert Ihrer Ausstattung entspricht. Veraltete Summen führen bei einem Brandschaden zur Unterversicherung. Ärzteversichert führt für Sie eine kostenfreie Deckungsanalyse durch.
Fazit
Brandschutz in der Arztpraxis ist eine kontinuierliche Aufgabe. Wer regelmäßig prüft, schult und seinen Versicherungsschutz aktuell hält, ist für den Ernstfall gut vorbereitet.
Quellen:
- Bundesanstalt für Arbeitsschutz: Brandschutz am Arbeitsplatz
- GDV: Feuerversicherung für Unternehmen
- BaFin: Sachversicherungen
Persönliche Beratung zu diesem Thema?
Kostenfreie Erstberatung anfragen →