Die Gesundheitsfragen beim BU-Antrag sind kein bürokratisches Formular, sondern rechtlich bindende Angaben mit weitreichenden Konsequenzen. Diese Praxistipps helfen Ärzten, die Anzeigepflicht korrekt zu erfüllen.
Alle Fragen vollständig und wahrheitsgemäß beantworten
Beantworten Sie alle Gesundheitsfragen vollständig, auch wenn Sie der Meinung sind, dass eine frühere Behandlung bedeutungslos war. Psychotherapie, Medikamenteneinnahme, Rückenprobleme und Schlafstörungen gehören zu den häufigsten Themen, bei denen Ärzte zu minimalistisch antworten.
Holen Sie im Zweifel Ihre Patientenakte aus den letzten zehn Jahren auf und gleichen Sie Ihre Angaben damit ab.
Anonyme Voranfrage nutzen
Bevor Sie einen offiziellen Antrag stellen, empfiehlt sich eine anonyme Risikovoranfrage. Diese zeigt ohne Rückverfolgung, welche Versicherer Ihren Antrag zu welchen Konditionen annehmen würden. So vermeiden Sie, dass eine Ablehnung in der Branchendatenbank gespeichert wird.
Ärzteversichert führt diese Voranfragen kostenlos und diskret durch.
Bei Ablehnung oder Ausschluss handeln
Wenn ein Versicherer einen Antrag mit Ausschlüssen oder Zuschlägen beantwortet, bedeutet das nicht, dass kein Schutz möglich ist. Andere Versicherer oder alternative Absicherungsformen wie eine Grundfähigkeitsversicherung können eine Lösung bieten.
Fazit
Die korrekte Beantwortung der Gesundheitsfragen ist die Grundlage eines wirksamen BU-Schutzes. Nutzen Sie die anonyme Voranfrage und die unabhängige Beratung von Ärzteversichert.
Quellen:
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