Ärzte sind auf ihren Beruf angewiesen, um ein hohes Einkommensniveau zu halten. Eine Berufsunfähigkeit durch Unfall, Krankheit oder psychische Erschöpfung kann dieses Fundament innerhalb weniger Monate erschüttern. Die Berufsunfähigkeitsversicherung ist der wichtigste Schutz dagegen.

Besonderheiten für den Arztberuf

Im Vergleich zu anderen Akademikern hat die BU für Ärzte einige Besonderheiten. Der Arztberuf erfordert nicht nur kognitives Leistungsvermögen, sondern auch körperliche Fähigkeiten wie Feinmotorik, Sehvermögen und körperliche Belastbarkeit. Der Ausfall einer dieser Fähigkeiten kann zur Berufsunfähigkeit führen, auch wenn der Arzt theoretisch noch andere Tätigkeiten ausüben könnte.

Deshalb ist der Verzicht auf abstrakte Verweisung für Ärzte besonders wichtig.

Versorgungswerk deckt BU nicht ab

Ein weit verbreiteter Irrtum: Das ärztliche Versorgungswerk deckt Berufsunfähigkeit nicht vollständig ab. Die meisten Versorgungswerke zahlen bei dauerhafter Berufsunfähigkeit eine Berufsunfähigkeitsrente, die jedoch deutlich unterhalb des zuletzt erzielten Einkommens liegt. Eine eigenständige BU-Versicherung ist daher unverzichtbar.

Empfohlene Eckdaten für Ärzte

Als Orientierung empfehlen Experten folgende Eckdaten für eine ärztliche BU:

  • Monatliche Rente: Mindestens 60 Prozent des Nettoeinkommens
  • Laufzeit: Bis zur Regelaltersgrenze von 67 Jahren
  • Keine abstrakte Verweisung
  • Arztklausel mit konkretem Berufsbezug
  • Nachversicherungsgarantie für Lebensereignisse

Ärzteversichert vergleicht für Sie die besten Tarife und findet die optimale Lösung für Ihre Fachrichtung.

Fazit

Die BU-Versicherung ist für Ärzte nach der Kranken- und Berufshaftpflichtversicherung die wichtigste Absicherung. Handeln Sie frühzeitig, denn je jünger und gesünder, desto günstiger die Konditionen.

Quellen:

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