Crowdinvesting, also die Beteiligung an Unternehmen oder Immobilienprojekten über digitale Plattformen, gewinnt auch unter Ärzten als alternative Anlageform an Bedeutung. Bevor man investiert, sollte man die Grundlagen und Risiken kennen.

Was ist Crowdinvesting?

Beim Crowdinvesting bündeln viele Anleger kleine Beträge, um zusammen Projekte zu finanzieren, die klassischen Investoren nicht zugänglich sind. Verbreitet sind Immobilien-Crowdinvesting (Finanzierung von Bauprojekten) und Unternehmens-Crowdinvesting (Beteiligung an Startups oder wachsenden Unternehmen).

Anleger erhalten in der Regel eine feste Verzinsung oder eine Beteiligung am Erfolg des Projekts. Die Investitionsbeträge beginnen meist ab 250 oder 500 Euro pro Projekt.

Regulierung und Anlegerschutz

Crowdinvesting-Plattformen in Deutschland unterliegen der BaFin-Aufsicht und müssen bei Angeboten über einer bestimmten Schwelle einen Vermögensanlagenprospekt erstellen. Das Kleinanlegerschutzgesetz begrenzt den Betrag, den Privatanleger pro Plattform investieren können.

Trotz der Regulierung bleibt Crowdinvesting ein risikobehaftetes Investment. Im Insolvenzfall des Projektentwicklers können Anleger ihre Einlage vollständig verlieren.

Chancen und Risiken für Ärzte

Ärzte mit hohem Einkommen sind oft auf der Suche nach Anlagemöglichkeiten jenseits klassischer Produkte. Crowdinvesting kann als Beimischung in einem breit diversifizierten Portfolio interessant sein, sollte aber nicht mehr als fünf bis zehn Prozent des Gesamtportfolios ausmachen.

Vorteil: Direktes Investment in Sachwerte oder Unternehmen mit höheren Renditechancen als Tagesgeld. Nachteil: Eingeschränkte Liquidität und fehlende Einlagensicherung.

Fazit

Crowdinvesting kann für Ärzte eine interessante Beimischung sein, erfordert aber ein gutes Verständnis der Risiken. Ärzteversichert berät Sie zu einem ausgewogenen Anlageportfolio.

Quellen:

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