Die eAU ist Pflicht, aber die Umsetzung in der Praxis ist nicht immer reibungslos. Diese Praxistipps helfen, häufige Fehler zu vermeiden und den Workflow zu optimieren.

Häufige Fehler bei der eAU

  • Falsche Diagnose-Codierung: ICD-10-Codes müssen korrekt und vollständig angegeben werden, da Fehler bei der Übermittlung zu Rückfragen von Krankenkassen führen.
  • Vergessene Stornierung: Wenn eine AU falsch ausgestellt wurde, muss sie über die Praxissoftware storniert werden. Ein einfaches Ignorieren führt zu Inkonsistenzen in der Krankenkassendatenbank.
  • Technischer Ausfall nicht dokumentiert: Wenn die TI ausfällt und eine Papier-AU ausgestellt wird, muss die elektronische Nachübermittlung sobald wie möglich erfolgen.

Ausnahmefälle kennen

Für privatversicherte Patienten gilt die eAU nicht, da diese Patienten keine GKV-Mitgliedschaft haben. Für sie wird weiterhin eine Papierbescheinigung ausgestellt. Klären Sie Ihr Team über diese Unterscheidung auf.

Bei Hausbesuchen und wenn keine TI-Verbindung besteht, ist die Papier-AU erlaubt und muss nachträglich elektronisch übermittelt werden.

Stornierungen und Korrekturen

Fehler bei der eAU lassen sich in den meisten PVS-Systemen korrigieren oder stornieren. Prüfen Sie, wie dieser Prozess in Ihrer Software funktioniert, und schulen Sie Ihre MFA entsprechend.

Ärzteversichert informiert Sie außerdem darüber, wie eine Cyberversicherung Ihre Praxis bei TI-bedingten Ausfällen und Datenvorfällen schützt.

Fazit

Die eAU wird reibungslos, wenn Abläufe klar definiert und das Team gut geschult ist. Nutzen Sie Unterstützungsangebote Ihrer KV für technische Fragen und sprechen Sie Ärzteversichert an, um Ihren digitalen Praxisschutz zu optimieren.

Quellen:

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