Die ePA ist für viele Praxen noch Neuland. Mit diesen Praxistipps integrieren Sie die ePA effizient in Ihren Praxisalltag.

Praxisabläufe für die ePA definieren

Legen Sie fest, wann und wie Dokumente in die ePA eingestellt werden. Klare Prozesse vermeiden, dass wichtige Dokumente vergessen werden:

  • Nach jedem Arztbrief: Kopie in die ePA einstellen
  • Nach jeder Weiterüberweisung: Befunddokumentation in die ePA
  • Medikamentenliste: Bei jeder Änderung aktualisieren

Schulen Sie Ihr MFA-Team zu den ePA-Abläufen und weisen Sie klare Verantwortlichkeiten zu.

Patienten über die ePA informieren

Viele Patienten wissen noch nicht, wie die ePA funktioniert. Informieren Sie Ihre Patienten aktiv: Was ist in ihrer ePA? Wie können sie Zugang gewähren oder entziehen? Welche Vorteile bietet die ePA?

Ein gut informierter Patient nutzt die ePA aktiver und trägt zu besserer Versorgungsqualität bei.

Datenschutz im Umgang mit der ePA

Greifen Sie nur auf Dokumente zu, für die der Patient eine explizite Freigabe erteilt hat. Dokumentieren Sie jeden Zugriff, wie es die DSGVO erfordert. Bei Unsicherheiten zur Datenschutzkonformität berät die KBV oder ein spezialisierter Datenschutzbeauftragter.

Ärzteversichert empfiehlt eine Cyber- und Datenschutzversicherung als ergänzende Absicherung.

Fazit

Die ePA ist ein Werkzeug für bessere Versorgungsqualität, wenn sie aktiv und korrekt genutzt wird. Investieren Sie in Schulungen und klare Prozesse.

Quellen:

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