Die GOÄ-Reform 2026 erfordert von Ärzten eine aktive Vorbereitung und strategische Anpassung ihrer Abrechnungsprozesse. Diese Praxistipps helfen Ihnen, die Reform optimal zu nutzen.

Tipp 1: Abrechnungsstruktur analysieren und anpassen

Bevor die neue GOÄ in Kraft tritt, sollten Sie Ihre häufigsten Leistungspositionen analysieren und mit den neuen Bewertungen vergleichen. Identifizieren Sie Bereiche, in denen Sie durch die Reform profitieren, und solche, in denen Anpassungsbedarf besteht.

Sprechen Sie mit Ihrem Praxisverwaltungssystem-Anbieter über die notwendigen Software-Updates und Schulungen für Ihr Praxisteam.

Tipp 2: Patientenkommunikation vorbereiten

Die neue GOÄ wird Auswirkungen auf die Höhe privatärztlicher Rechnungen haben. Bereiten Sie Ihre Patienten frühzeitig auf mögliche Veränderungen vor und erklären Sie die Hintergründe transparent. Eine gute Kommunikation verhindert Missverständnisse und stärkt das Vertrauensverhältnis.

Tipp 3: Analogabrechnungen überprüfen

Viele Leistungen, die bisher analog abgerechnet wurden, erhalten in der neuen GOÄ eigene Ziffern. Überprüfen Sie Ihre bisherigen Analogabrechnungen und stellen Sie auf die neuen Positionen um. Dies schafft Rechtssicherheit und kann die Vergütung verbessern.

Tipp 4: Versicherungsschutz anpassen

Eine veränderte Einkommensstruktur durch die GOÄ-Reform kann Anpassungen bei BU-Versicherung, Praxisausfallversicherung und anderen einkommensabhängigen Versicherungen erforderlich machen. Ärzteversichert überprüft Ihren bestehenden Schutz und empfiehlt gegebenenfalls Anpassungen.

Fazit

Die GOÄ-Reform 2026 ist eine Chance für Ärzte, die gut vorbereitet sind. Mit den richtigen Maßnahmen können Sie von der Reform profitieren und Ihren Praxisbetrieb zukunftssicher aufstellen. Ärzteversichert begleitet Sie als Sparringspartner auf diesem Weg.

Quellen:

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