Die Krankenhausreform ist in vollem Gang und verändert die Zusammenarbeit zwischen niedergelassenem und stationärem Bereich erheblich. Für Ärzte in der Praxis bedeutet das: aktive Vorbereitung ist gefragt. Diese Tipps helfen Ihnen, die Veränderungen zu meistern.

Tipp 1: Regionale Versorgungsstrukturen beobachten

Die Reform führt dazu, dass bestimmte Leistungen an wenigen Standorten konzentriert werden. Informieren Sie sich frühzeitig, welche Krankenhäuser in Ihrer Region für welche Eingriffe zertifiziert sind und wohin Sie Ihre Patienten künftig einweisen können. Die Kassenärztliche Vereinigung und die Landesärztekammer veröffentlichen hierzu regelmäßig aktuelle Informationen.

Tipp 2: Kooperationsbeziehungen neu denken

Die Reform fördert die ambulant-stationäre Verzahnung. Prüfen Sie, ob eine enge Kooperation mit einem regionalen Krankenhaus oder einem sektorenübergreifenden Versorgungszentrum für Ihre Praxis sinnvoll sein könnte. Kooperationsverträge können Ihnen neue Patientenströme erschließen und die Versorgungsqualität verbessern.

Tipp 3: Einweisungsmanagement optimieren

Durch die Konzentration von Leistungen werden Einweisungswege komplexer. Überprüfen Sie Ihr Einweisungsmanagement und stellen Sie sicher, dass Ihre Patienten gezielt und schnell in die richtigen Einrichtungen kommen. Eine gute Kommunikation mit stationären Kollegen ist dabei entscheidend.

Tipp 4: Fortbildungen zur Reform nutzen

Mehrere Ärztekammern und die Kassenärztliche Bundesvereinigung bieten 2026 Fortbildungen an, die die Auswirkungen der Krankenhausreform für niedergelassene Ärzte erläutern. Diese helfen, die eigene Position im veränderten Versorgungssystem zu klären.

Fazit: Wer vorbereitet ist, profitiert

Die Krankenhausreform bringt Herausforderungen, aber auch Chancen. Wer sich frühzeitig positioniert, kann von neuen Kooperationsmodellen und einem gestärkten ambulanten Sektor profitieren. Ärzteversichert steht Ihnen bei Fragen rund um Absicherung und Praxisplanung zur Seite.

Quellen:

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