Im Jahr 2026 hat sich die Gehaltssituation für medizinische Fachangestellte in vielen Regionen deutlich verbessert. Für Praxisinhaber bedeutet das neue Herausforderungen bei der Mitarbeitergewinnung und -bindung.

Regionale Gehaltsunterschiede

Die Gehälter für MFA variieren regional erheblich. In Ballungsräumen und wirtschaftsstarken Regionen liegen die tatsächlich gezahlten Gehälter oft deutlich über dem Tariflevel, da der Wettbewerb um qualifiziertes Fachpersonal intensiv ist. Im ländlichen Raum ist die Wettbewerbssituation weniger ausgeprägt, aber auch hier steigen die Erwartungen der Bewerber.

Gehaltsunterschiede nach Qualifikation

Innerhalb der Berufsgruppe MFA gibt es erhebliche Qualifikationsunterschiede. Spezialisierungen in der Abrechnung, der Chirurgie oder der Pädiatrie werden besser vergütet. MFA mit Qualifikation als Praxismanagerin oder Fachwirtin im Gesundheitswesen können deutlich höhere Gehälter erwarten.

Praxen, die in die Weiterbildung ihrer MFA investieren, profitieren von höherer Mitarbeiterbindung und besserer Qualität.

Vergleich: Tariflohn versus Marktlohn

In angespannten Arbeitsmärkten liegt der Marktlohn oft über dem Tariflohn. Praxisinhaber müssen abwägen, ob sie sich streng am Tarifvertrag orientieren oder ob sie über Tarif zahlen, um die besten Bewerber zu gewinnen.

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Quellen:

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