Arztpraxen haben 2026 mehr Möglichkeiten denn je, Mitarbeiter zu gewinnen, aber auch mehr Konkurrenz. Ein Vergleich der wichtigsten Methoden hilft dabei, die eigene Strategie zu schärfen.
Klassische Stellenanzeigen: noch zeitgemäß?
Klassische Stellenanzeigen in Tageszeitungen haben an Bedeutung verloren. Online-Stellenportale haben sie weitgehend abgelöst. Dennoch haben Anzeigen in Fachzeitschriften oder auf Verbandswebseiten weiterhin ihre Daseinsberechtigung, da sie eine klar definierte Zielgruppe ansprechen.
Social Media Recruiting: Zukunft oder Trend?
Instagram und Facebook werden zunehmend für die Mitarbeitergewinnung genutzt. Der Vorteil liegt darin, dass man auch Menschen erreicht, die nicht aktiv auf Stellensuche sind. Der Nachteil ist der höhere Aufwand für Content-Erstellung und Community-Management.
Empfehlungsprogramme: unterschätztes Potenzial
Bestehende Mitarbeiter sind oft die besten Recruiter. Ein strukturiertes Mitarbeiter-Empfehlungsprogramm, bei dem Mitarbeiter für erfolgreiche Vermittlungen eine Prämie erhalten, kann sehr kosteneffizient sein. Die so gewonnenen Mitarbeiter passen oft gut ins Team, da sie bereits durch einen persönlichen Kontakt vorqualifiziert sind.
Zeitarbeit und Vertretungspools
Als kurzfristige Überbrückung können Zeitarbeitsfirmen für Medizinpersonal helfen. Auch die Mitgliedschaft in regionalen Vertretungspools von Kassenärztlichen Vereinigungen kann bei Personalengpässen helfen.
Ärzteversichert berät Sie zu allen Aspekten des Praxisbetriebs, einschließlich passender Versicherungslösungen für wachsende Teams.
Quellen:
- KBV: Personalmarketing
- Bundesagentur für Arbeit: Arbeitgeberservice
- Verband medizinischer Fachberufe
Persönliche Beratung zu diesem Thema?
Kostenfreie Erstberatung anfragen →