Oberärzte befinden sich in einer besonderen finanziellen Situation: Sie verdienen mehr als Assistenzärzte, aber noch nicht so viel wie Chefärzte. Gleichzeitig tragen sie erhebliche Verantwortung und haben komplexe Vertragsstrukturen. Eine kluge Finanzplanung ist für Oberärzte besonders wichtig.
Gehalt und Zusatzvergütungen
Das Grundgehalt eines Oberarztes richtet sich nach dem TV-Ärzte oder entsprechenden Haustarifverträgen. Hinzu kommen Bereitschaftsdienstvergütungen, die je nach Fachrichtung und Haus erheblich variieren können. Viele Oberärzte haben auch Liquidationsrechte für Privatpatienten, was das Einkommen deutlich erhöhen kann.
Die Gesamtvergütung von Oberärzten variiert stark nach Fachrichtung, Klinikgröße und Region.
Versicherungsschutz für Oberärzte
Als angestellte Ärzte sind Oberärzte in der gesetzlichen Rentenversicherung oder, sofern Mitglieder einer Ärzteversorgung, im berufsständischen Versorgungswerk. Eine private Berufsunfähigkeitsversicherung ist dennoch empfehlenswert, da das Versorgungswerk oft nicht ausreichend schützt.
Die Berufshaftpflichtversicherung übernimmt beim angestellten Arzt in der Regel die Klinik. Dennoch sollte geprüft werden, ob eigene Risiken bestehen, etwa bei Nebentätigkeiten oder privatärztlicher Tätigkeit.
Altersvorsorge jenseits des Versorgungswerks
Das berufsständische Versorgungswerk bietet eine solide Grundversorgung, reicht aber für viele Ärzte nicht aus, um den Lebensstandard im Alter zu halten. Zusätzliche Altersvorsorge über betriebliche Altersversorgung, Rürup-Rente oder privates Investieren ist empfehlenswert.
Ärzteversichert berät Oberärzte zu einer umfassenden Finanzstrategie.
Quellen:
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