Oberärzte haben oft keine Zeit, sich intensiv mit ihren eigenen Finanzen zu beschäftigen. Diese Praxistipps helfen dabei, die wichtigsten Themen strukturiert anzugehen.

Tipp 1: Arbeitsvertrag genau prüfen

Der Arbeitsvertrag legt nicht nur das Grundgehalt fest, sondern auch Regelungen zu Bereitschaftsdienst, Überstunden, Liquidationsrechten und Nebentätigkeiten. Lassen Sie Ihren Vertrag vor Unterzeichnung von einem auf Arztrecht spezialisierten Anwalt oder dem Marburger Bund prüfen.

Tipp 2: Liquidationsrechte verhandeln

Wenn Sie Privatpatienten behandeln, sollten Sie die Liquidationsrechte klar im Vertrag geregelt haben. Klären Sie, welchen Anteil Sie am Privatliquidationsaufkommen erhalten und welche Verwaltungskosten die Klinik dafür einbehält.

Tipp 3: Berufsunfähigkeitsschutz optimieren

Das berufsständische Versorgungswerk bietet Berufsunfähigkeitsleistungen, die in vielen Fällen jedoch nicht ausreichen. Prüfen Sie, ob eine zusätzliche private BU-Versicherung sinnvoll ist, und schließen Sie diese möglichst früh in der Karriere ab, wenn der Gesundheitszustand gut ist.

Tipp 4: Steuern optimieren

Nutzen Sie alle steuerlichen Möglichkeiten: Rürup-Rente für den Sonderausgabenabzug, Werbungskosten wie Fortbildungskosten und Fachliteratur sowie gegebenenfalls Homeoffice-Pauschale. Ein auf Ärzte spezialisierter Steuerberater hilft dabei, steuerliche Potenziale zu nutzen.

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Quellen:

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