Verschiedene Führungsstile haben unterschiedliche Wirkungen auf Praxisteams. Ein Vergleich hilft dabei, den eigenen Führungsansatz zu schärfen.
Autoritärer versus kooperativer Führungsstil
Ein autoritärer Führungsstil mit klaren Anweisungen und wenig Mitspracherecht funktioniert in Krisensituationen gut, führt aber langfristig zu sinkender Motivation und höherer Fluktuation. Ein kooperativer Führungsstil, bei dem Mitarbeiter in Entscheidungen einbezogen werden, fördert Engagement und Eigeninitiative.
Für die meisten Arztpraxen hat sich ein kooperativer Ansatz mit klaren Strukturen bewährt.
Situatives Führen
Situatives Führen bedeutet, den Führungsstil je nach Situation und Mitarbeiter anzupassen. Ein neuer Mitarbeiter benötigt mehr Anleitung als ein erfahrener. Eine Krisensituation erfordert klarere Entscheidungen als der Routinealltag.
Dieses Modell ist besonders für Praxen mit heterogenem Team sinnvoll.
Digitale Unterstützung der Personalführung
2026 gibt es zunehmend digitale Werkzeuge für das Praxismanagement, von Dienstplanungssoftware über Kommunikationstools bis hin zu Feedback-Systemen. Diese Tools können die Führungsarbeit erleichtern, ersetzen aber nicht den direkten Kontakt.
Ärzteversichert unterstützt Praxisinhaber auch bei der Einführung von Mitarbeiterbenefit-Programmen, die die Führungsarbeit ergänzen.
Quellen:
- KBV: Praxismanagement
- Bundesagentur für Arbeit: Führungskräfte-Weiterbildung
- Bundesärztekammer: Qualitätsmanagement
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