Eine Pflegezusatzversicherung ist eine langfristige Entscheidung. Diese Praxistipps helfen Ärzten, den richtigen Tarif zu finden und häufige Fehler zu vermeiden.
Bedarf realistisch einschätzen
Berechnen Sie zunächst Ihren potenziellen Pflegebedarf. Informieren Sie sich über die aktuellen Kosten für Pflegeheimplätze in Ihrer Region und ermitteln Sie, welchen Eigenanteil Sie nach Abzug der gesetzlichen Pflegeleistungen selbst tragen müssten. Dieser Betrag ist die Grundlage für die erforderliche Tagegeld-Höhe.
Gesundheitsprüfung ernst nehmen
Bei der Beantragung einer Pflegezusatzversicherung müssen Sie Fragen zu Ihrem Gesundheitszustand beantworten. Beantworten Sie diese vollständig und wahrheitsgemäß, da unvollständige Angaben im Leistungsfall zu Problemen führen können. Je früher Sie die Versicherung abschließen, desto wahrscheinlicher ist es, dass Sie keine Vorerkrankungen angeben müssen.
Beitragsstabilität prüfen
Pflegezusatzversicherungen können ihre Beiträge im Laufe der Zeit erhöhen. Prüfen Sie, wie der Anbieter historisch mit Beitragsanpassungen umgegangen ist und welche Kapitalausstattung der Versicherer hat.
Gesamtabsicherung im Blick behalten
Die Pflegezusatzversicherung ist ein Baustein in einem größeren Absicherungskonzept. Ärzteversichert hilft Ihnen, alle Absicherungskomponenten aufeinander abzustimmen.
Quellen:
- PKV-Verband: Pflegezusatzversicherung
- BaFin: Versicherungsvergleich
- Bundesministerium für Gesundheit: Pflege
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