Energiekosten sind ein erheblicher Kostenfaktor für Arztpraxen. Eine Photovoltaikanlage kann einen wesentlichen Beitrag zur Kostensenkung leisten und gleichzeitig die Nachhaltigkeit der Praxis verbessern.
Grundlagen der Photovoltaik für Praxen
Eine Photovoltaikanlage wandelt Sonnenlicht in elektrischen Strom um. Der erzeugte Strom kann direkt in der Praxis verbraucht oder ins öffentliche Netz eingespeist werden. Für Arztpraxen, die tagsüber viele Geräte betreiben, ist der Eigenverbrauch besonders attraktiv, da er den Bezug von teurem Netzstrom reduziert.
Die Wirtschaftlichkeit hängt vom Strombedarf der Praxis, der Dachfläche und der Ausrichtung des Gebäudes ab.
Förderung und Einspeisevergütung
Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) regelt die Einspeisevergütung für Strom, der ins Netz eingespeist wird. Die Vergütungssätze sind in den letzten Jahren gesunken, aber durch günstigere Anlagenpreise bleibt die Wirtschaftlichkeit attraktiv.
Zusätzlich gibt es regionale Förderprogramme und KfW-Kredite für die Installation von Photovoltaikanlagen, die die Investitionskosten reduzieren.
Besonderheiten für Praxen in Mietgebäuden
Nicht alle Praxen befinden sich in eigenen Gebäuden. Für Praxen in Mietgebäuden ist die Installation einer Photovoltaikanlage komplexer, da die Zustimmung des Vermieters erforderlich ist. In solchen Fällen können Mieterstrom-Modelle eine Alternative sein.
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Quellen:
- Bundesnetzagentur: Photovoltaik und EEG
- KfW: Erneuerbare Energien Förderung
- Bundesministerium für Wirtschaft: EEG
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