Für Medizinstudierende im Praktischen Jahr gibt es verschiedene Absicherungsoptionen. Ein Vergleich hilft dabei, die notwendigen von den optionalen Bausteinen zu unterscheiden.
Pflicht versus Option: Was ist notwendig?
Unverzichtbar für PJ-Studierende ist eine ausreichende Haftpflichtdeckung für Behandlungsfehler. Klären Sie, ob das Krankenhaus Sie in seine Haftpflicht einschließt, und ergänzen Sie diese gegebenenfalls durch eine eigene Police. Ebenfalls unverzichtbar ist eine gültige Krankenversicherung.
Krankenkasse: gesetzlich oder privat?
Für PJ-Studierende mit privater Krankenversicherung stellt sich die Frage, ob der bestehende PKV-Tarif auch die im PJ entstehenden Risiken abdeckt. Prüfen Sie, ob der Tarif eine Krankentagegeldleistung bei Arbeitsunfähigkeit einschließt.
Gesetzlich versicherte Studierende sind in der Regel zu günstigen Studentenbeiträgen versichert, müssen aber nach Ende der vorlesungsfreien Zeiten auf reguläre Beiträge umstellen.
Berufsunfähigkeitsversicherung: jetzt oder warten?
Viele Ärzte versäumen es, eine Berufsunfähigkeitsversicherung früh abzuschließen. Das PJ ist der ideale Zeitpunkt, da der Gesundheitszustand in der Regel gut ist und die Beiträge niedrig sind.
Ärzteversichert bietet speziell auf Berufseinsteiger und PJ-Studierende zugeschnittene Versicherungslösungen an.
Quellen:
- Bundesärztekammer: Ausbildung
- PKV-Verband: Studentenversicherung
- GDV: Berufsunfähigkeitsversicherung
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