Mehrere Ansätze zur PKV-Beitragsoptimierung stehen Ärzten zur Verfügung. Ein Vergleich der Methoden zeigt, welche für welche Situation am sinnvollsten ist.
Tarifwechsel versus PKV-Wechsel
Ein Tarifwechsel innerhalb derselben PKV ist risikoärmer als ein Wechsel zu einem anderen Anbieter, da die Altersrückstellungen mitgenommen werden und keine neue Gesundheitsprüfung erforderlich ist. Ein Wechsel zu einem anderen Anbieter kann günstiger sein, birgt aber das Risiko, dass man mit Vorerkrankungen nicht mehr versicherbar ist oder höhere Beiträge zahlen muss.
Für Ärzte mit guter Gesundheit und ohne relevante Vorerkrankungen kann ein Anbieterwechsel im frühen Stadium der Karriere sinnvoll sein.
Selbstbehalt-Optimierung
Der optimale Selbstbehalt hängt von der Inanspruchnahme von Leistungen und der Liquiditätssituation ab. Wer im Vorjahr kaum medizinische Leistungen beansprucht hat und ausreichend Rücklagen hat, kann den Selbstbehalt erhöhen. Wer chronisch erkrankt ist oder regelmäßig hohe Behandlungskosten hat, sollte den Selbstbehalt niedrig halten.
Beitragsrückerstattung nutzen
Einige PKV-Tarife bieten Beitragsrückerstattungen für leistungsfreie Jahre an. Die Rückerstattung beträgt in der Regel mehrere Monatsbeiträge. Ärzte, die selten Leistungen beanspruchen, profitieren von dieser Option erheblich.
Ärzteversichert analysiert alle Optimierungsoptionen für Ihre individuelle PKV-Situation.
Quellen:
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