Der Selbstbehalt ist eine zentrale Stellschraube in der privaten Krankenversicherung. Wer ihn richtig einsetzt, kann erhebliche Beiträge sparen. Wer ihn falsch wählt, trägt unnötig hohe finanzielle Risiken.
Was ist der PKV-Selbstbehalt?
Der Selbstbehalt, auch Eigenanteil oder Franchise genannt, ist der Betrag, den der Versicherte pro Jahr selbst zahlt, bevor die PKV Leistungen übernimmt. Typische Selbstbehalte liegen zwischen 300 und 5.000 Euro pro Jahr.
Ein höherer Selbstbehalt bedeutet einen niedrigeren monatlichen Beitrag, da der Versicherte mehr Eigenrisiko trägt.
Wie hoch sollte der Selbstbehalt sein?
Die optimale Höhe des Selbstbehalts hängt von mehreren Faktoren ab: dem durchschnittlichen Jahresbedarf an medizinischen Leistungen, den verfügbaren finanziellen Rücklagen und dem persönlichen Risikoempfinden.
Als Faustregel gilt: Der Selbstbehalt sollte so gewählt werden, dass er im schlechtesten Fall aus eigener Kraft bezahlt werden kann, ohne andere finanzielle Verpflichtungen zu beeinträchtigen.
Selbstbehalt und Beitragsrückerstattung
Viele PKV-Tarife bieten Beitragsrückerstattungen für leistungsfreie Jahre. Wer den Selbstbehalt zahlt und keine weiteren Leistungen beansprucht, erhält am Jahresende einen Teil der Beiträge zurück. Die Kombination aus Selbstbehalt und Beitragsrückerstattung kann für gesunde Versicherte sehr attraktiv sein.
Ärzteversichert berechnet für Sie die optimale Selbstbehalt-Höhe.
Quellen:
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