Bei der Praxisnachfolge gibt es verschiedene Modelle, die sich erheblich in ihren finanziellen und rechtlichen Konsequenzen unterscheiden.
Verkauf an externen Nachfolger
Der klassische Weg ist der Verkauf der Praxis an einen externen Nachfolger. Dieser kauft die Praxis zum Praxiswert und tritt in die Patientenbeziehungen ein. Der Vorteil liegt in einer klaren finanziellen Ablösung. Der Nachteil: Die Suche nach einem geeigneten Käufer kann schwierig sein, besonders in weniger attraktiven Regionen.
Übergabe innerhalb der Praxis
Eine Übergabe an einen langjährigen Kollegen oder Angestellten bietet Kontinuität und reduziert die Patientenverunsicherung. Manche Ärzte bauen über Jahre einen angestellten Arzt auf, der dann die Praxis übernimmt. Dabei sind schrittweise Beteiligungsmodelle möglich.
MVZ-Einbringung als Alternative
Statt einer klassischen Praxisübergabe kann die Einbringung der Praxis in ein MVZ eine attraktive Alternative sein. Der Arzt bleibt angestellt tätig, während die Unternehmensführung an das MVZ übergeht. Dies ermöglicht einen graduellen Ausstieg ohne abrupten Schnitt.
Ärzteversichert hilft Ihnen zu verstehen, welche Versicherungsaspekte bei den verschiedenen Übergabemodellen zu berücksichtigen sind.
Quellen:
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