Die Praxisabgabe ist für viele Ärzte ein bedeutender Lebensabschnitt und gleichzeitig eine der wichtigsten wirtschaftlichen Transaktionen ihrer Karriere. Wer die Grundlagen kennt, ist besser auf den Prozess vorbereitet.

Was umfasst eine Praxisabgabe?

Eine Praxisabgabe umfasst die Übertragung des Kassenarztsitzes, des Patientenstamms, der Praxisausstattung und der bestehenden Verträge auf einen Nachfolger. Je nach Vereinbarung können auch Räumlichkeiten und Personal übergeben werden.

Die Praxisabgabe ist ein mehrstufiger Prozess, der sorgfältige Vorbereitung erfordert.

Praxisbewertung als Grundlage

Vor der Abgabe muss der Praxiswert ermittelt werden. Dieser setzt sich zusammen aus dem materiellen Wert der Ausstattung und dem ideellen Wert des Goodwills, also des Patientenstamms und der Ertragskraft der Praxis.

Anerkannte Bewertungsmethoden sind die modifizierte Ertragswertmethode und das Ärztekammer-Verfahren. Ein unabhängiger Sachverständiger sollte die Bewertung vornehmen.

Zulassung und KV-Verfahren

Die Übertragung einer Kassenzulassung ist ein formales Verfahren, das durch die Kassenärztliche Vereinigung genehmigt werden muss. Der Nachfolger muss die erforderlichen Qualifikationen mitbringen und in das Zulassungsverfahren aufgenommen werden.

Ärzteversichert begleitet Sie bei der Praxisabgabe und stellt sicher, dass der Versicherungsschutz bis zum Ende des Praxisbetriebs lückenlos ist.

Quellen:

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