Die Gründung einer eigenen Arztpraxis ist für viele Ärzte ein Lebensträum. Der Schritt in die Selbständigkeit bietet Unabhängigkeit und Gestaltungsfreiheit, erfordert aber sorgfältige Vorbereitung.
Die wichtigsten Schritte zur Praxisgründung
Eine Praxisgründung umfasst mehrere wesentliche Schritte. Zunächst die Standortanalyse: Wo ist der Bedarf, wo gibt es freie Kassensitze? Dann die Zulassung bei der Kassenärztlichen Vereinigung, die Finanzierung der Praxiseinrichtung und schließlich die Eröffnung des Praxisbetriebs.
Parallel dazu müssen alle notwendigen Versicherungen abgeschlossen und steuerliche und rechtliche Fragen geklärt werden.
Kassenzulassung beantragen
Die Kassenzulassung ist die Voraussetzung für die Abrechnung mit gesetzlichen Krankenkassen. Sie wird durch die Kassenärztliche Vereinigung erteilt und ist an Bedarfsplanung und Versorgungsgrade geknüpft. In überversorgten Gebieten sind keine neuen Zulassungen mehr möglich.
Alternativ gibt es die Möglichkeit, eine bestehende Praxis zu übernehmen und damit den Kassensitz zu erwerben.
Rechtsform wählen
Für eine Einzelpraxis ist keine besondere Rechtsform erforderlich. Für Gemeinschaftspraxen und MVZ sind GbR, Partnerschaftsgesellschaft oder GmbH möglich. Die Wahl der Rechtsform hat steuerliche und haftungsrechtliche Konsequenzen.
Ärzteversichert begleitet Praxisgründer bei der Absicherung und berät zu allen notwendigen Versicherungen.
Quellen:
- KBV: Praxisgründung
- Bundesärztekammer: Niederlassung
- Deutsche Apotheker- und Ärztebank: Gründungsberatung
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