Ein Robo-Advisor kann eine gute Ergänzung zur Altersvorsorge sein. Diese Praxistipps helfen Ärzten beim erfolgreichen Einstieg.

Tipp 1: Anlagehorizont klar definieren

Bevor Sie einen Robo-Advisor nutzen, definieren Sie klar Ihren Anlagehorizont. Für Ziele in weniger als fünf Jahren ist ein Robo-Advisor mit hohem Aktienanteil zu risikoreich. Für langfristige Altersvorsorge mit Horizont von mehr als zehn Jahren können Sie einen höheren Risikoanteil wählen.

Tipp 2: Mit kleinem Betrag starten

Nutzen Sie die Möglichkeit, mit einem kleineren Betrag zu starten, um die Plattform kennenzulernen, bevor Sie größere Summen anlegen. Die meisten Robo-Advisor ermöglichen den Einstieg ab 1.000 Euro oder als monatlichen Sparplan ab 25 Euro.

Tipp 3: Regelmäßige Überprüfung trotz Automatisierung

Auch ein Robo-Advisor erfordert gelegentliche Aufmerksamkeit. Überprüfen Sie einmal jährlich, ob die gewählte Strategie noch zu Ihrer aktuellen Lebenssituation passt. Bei größeren Lebensveränderungen wie Heirat, Kindern oder Praxiskauf kann eine Anpassung sinnvoll sein.

Tipp 4: Steuerliche Aspekte beachten

Erträge aus Robo-Advisor-Portfolios unterliegen der Abgeltungssteuer. Nutzen Sie den Freistellungsauftrag von 1.000 Euro jährlich (2026). Ärzteversichert empfiehlt, die steuerliche Behandlung mit Ihrem Steuerberater zu besprechen.

Quellen:

Blog-Übersicht

Persönliche Beratung zu diesem Thema?

Kostenfreie Erstberatung anfragen →