Social Media kann für Arztpraxen ein wertvolles Kommunikationsinstrument sein, wenn man es richtig macht. Diese Tipps helfen dabei, rechtliche Fehler zu vermeiden und professionell aufzutreten.

Tipp 1: Klare interne Regeln aufstellen

Legen Sie schriftlich fest, wer in Ihrer Praxis Social-Media-Posts verfasst und freigibt. Ohne klare Regeln entstehen schnell unkontrollierte Veröffentlichungen. Eine einfache Checkliste für jeden Post, die HWG-Konformität, Datenschutz und Tonalität prüft, verhindert die meisten Fehler.

Tipp 2: Keine Patientenfotos ohne Einwilligung

Verwenden Sie keine Fotos von Patienten, auch nicht aus dem Wartezimmer oder Praxisalltag, ohne schriftliche Einwilligung. Die Einwilligung muss freiwillig und informiert erfolgen und jederzeit widerruflich sein.

Tipp 3: Impressum aktuell halten

Ein vollständiges Impressum auf allen geschäftlich genutzten Social-Media-Profilen ist Pflicht. Überprüfen Sie es halbjährlich auf Aktualität, besonders bei Adress- oder Personenänderungen.

Tipp 4: Kommentare moderieren

Deaktivieren Sie Kommentarfunktionen nicht automatisch, aber moderieren Sie aktiv. Reagieren Sie auf Kritik sachlich und löschen Sie keine legitimen negativen Bewertungen. Das kann als Unterdrückung von Verbraucherrechten gewertet werden.

Tipp 5: Professionelle Unterstützung holen

Eine einmalige Rechtsberatung durch einen Anwalt für Medizin- und Internetrecht zahlt sich aus. Ärzteversichert berät Sie dazu, ob Ihr bestehendes Berufshaftpflicht- und Rechtsschutzpaket digitale Risiken abdeckt.

Quellen:

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