Ein stabiler TI-Anschluss ist für den Praxisbetrieb unverzichtbar. Ausfälle können die Abrechnung blockieren und den Praxisablauf empfindlich stören. Die folgenden Tipps helfen, Probleme zu vermeiden.
Tipp 1: Regelmäßige Updates einplanen
Konnektoren und TI-Komponenten erhalten regelmäßig Sicherheitsupdates. Diese sollten zeitnah eingespielt werden. Viele Ausfälle entstehen durch veraltete Firmware. Ein automatischer Update-Prozess oder ein vereinbarter Wartungsrhythmus mit dem IT-Dienstleister verhindert das.
Tipp 2: Ausfallszenario vorbereiten
Was passiert, wenn der Konnektor ausfällt? Praxisteams sollten wissen, welche Schritte einzuleiten sind: IT-Dienstleister kontaktieren, alternative Abrechnungswege kennen, Ersatzkonnektoren oder Cloud-Backup nutzen. Ein schriftlicher Notfallplan schafft Sicherheit.
Tipp 3: Förderpauschalen vollständig abrufen
Viele Praxen nutzen die Förderpauschalen der KV nicht vollständig. Neben der Erstausstattungspauschale gibt es laufende Betriebskostenpauschalen. Eine Überprüfung mit der zuständigen KV lohnt sich.
Tipp 4: eHBA rechtzeitig beantragen
Der elektronische Heilberufsausweis (eHBA) ist für die Nutzung vieler TI-Anwendungen zwingend erforderlich. Der Antrag erfolgt über die zuständige Ärztekammer und dauert mehrere Wochen. Wer den eHBA zu spät beantragt, kann bestimmte TI-Dienste nicht nutzen.
Tipp 5: DSGVO-Konformität sicherstellen
Alle über die TI übertragenen Daten unterliegen dem Datenschutz. Ärzteversichert empfiehlt, einen Datenschutzbeauftragten zu benennen und alle eingesetzten TI-Komponenten im Verarbeitungsverzeichnis zu führen.
Fazit
Ein reibungsloser TI-Betrieb erfordert aktives Management, nicht nur Installation. Ärzte, die ihre TI-Infrastruktur im Griff haben, profitieren von Effizienzgewinnen und vermeiden Honorarkürzungen.
Quellen:
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