Private Unfallversicherungen unterscheiden sich erheblich in ihren Leistungen. Für Ärzte kommt es auf bestimmte Merkmale besonders an.

Das Wichtigste: Die Gliedertaxe

Die Gliedertaxe legt fest, welche Invaliditätsgrade bei bestimmten Verletzungen angesetzt werden. Eine standard Gliedertaxe bewertet den Verlust eines Daumens mit 20 Prozent, eines Zeigefingers mit 10 Prozent. Für Ärzte, die auf ihre Hände angewiesen sind, sollte eine erhöhte Gliedertaxe für Hände und Finger vereinbart werden. Einige Anbieter bieten spezielle Ärztetarife mit angepasster Gliedertaxe an.

Progression: Höhere Leistung bei schwerer Invalidität

Eine Progressionsklausel erhöht die Leistung überproportional bei höheren Invaliditätsgraden. Bei 300 Prozent Progression erhält man bei einem Invaliditätsgrad von 100 Prozent die dreifache Versicherungssumme. Für eine ausreichende Absicherung sollte die Versicherungssumme beim vereinbarten Invaliditätsgrad hoch genug sein.

Weltgeltung und sportliche Aktivitäten

Eine gute Unfallversicherung gilt weltweit. Ärzte, die reisen oder Sport treiben, sollten auf Weltgeltung und den Einschluss sportlicher Aktivitäten achten. Viele Tarife schließen riskante Sportarten wie Motorradfahren oder Klettern aus oder erfordern Zusatzprämien.

Ärzteversichert vergleicht Unfallversicherungen und empfiehlt individuell passende Tarife für Ärzte.

Fazit

Für Ärzte ist eine angepasste Gliedertaxe das wichtigste Auswahlkriterium bei der Unfallversicherung. Ergänzend sollten Progression, Weltgeltung und sportliche Einschlüsse geprüft werden.


Quellen:

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