Eine Unfallversicherung ist nur so gut wie ihre Handhabung im Ernstfall. Die folgenden Tipps helfen Ärzten, vorbereitet zu sein und ihre Ansprüche vollständig zu sichern.

Tipp 1: Unfall unverzüglich melden

Ein Unfall muss dem Versicherer unverzüglich gemeldet werden. Die meisten Verträge sehen eine Meldefrist von 48 Stunden vor. Eine verspätete Meldung kann zu Leistungskürzungen führen. Auch bei Unfällen im Ausland gilt diese Pflicht. Notieren Sie die Hotline-Nummer Ihres Versicherers.

Tipp 2: Ärztliche Dokumentation von Beginn an sicherstellen

Die Leistung der Unfallversicherung hängt von der ärztlichen Dokumentation der Verletzungsfolgen ab. Behandelnde Ärzte sollten alle Befunde sorgfältig dokumentieren. Als Arzt können Sie selbst darauf hinwirken, dass Befundberichte vollständig sind.

Tipp 3: Versicherungssumme regelmäßig überprüfen

Die Versicherungssumme sollte dem aktuellen Einkommen und Lebensstandard entsprechen. Wer nach der Niederlassung ein deutlich höheres Einkommen erzielt, sollte die Versicherungssumme anpassen. Bei vielen Tarifen sind Dynamisierungen möglich.

Tipp 4: Doppelversicherung prüfen

Manche Ärzte haben sowohl über den Arbeitgeber als auch privat eine Unfallversicherung abgeschlossen. Eine Doppelversicherung ist nicht grundsätzlich schädlich, sollte aber bewusst gesteuert werden. Wenn Leistungen kombiniert werden, können beide Versicherer anteilig haften.

Tipp 5: BU und Unfallversicherung aufeinander abstimmen

Berufsunfähigkeitsversicherung und Unfallversicherung decken unterschiedliche Risiken ab. Ärzteversichert hilft dabei, den Gesamtversicherungsschutz so zu strukturieren, dass keine Lücken entstehen und keine unnötigen Doppelkosten anfallen.

Fazit

Wer seine Unfallversicherung kennt, rechtzeitig meldet und die Dokumentation im Griff hat, profitiert im Schadensfall optimal. Ärzteversichert steht für eine individuelle Beratung zur Verfügung.


Quellen:

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