Die Versorgungslücke bezeichnet die Differenz zwischen dem gewünschten Einkommen im Ruhestand und den tatsächlichen Einnahmen aus Rente und Versorgungswerk. Für Ärzte ist diese Lücke oft erheblich.

Was ist die Versorgungslücke?

Die meisten Ärzte erwarten im Ruhestand ein Einkommen, das ihrem aktiven Lebensstandard nahekommt. Das ärztliche Versorgungswerk leistet eine Altersrente, die jedoch häufig nicht ausreicht, um den gewohnten Lebensstandard zu erhalten. Die Differenz zwischen Wunscheinkommen und Versorgungswerksrente ist die Versorgungslücke.

Wie entsteht die Versorgungslücke?

Mehrere Faktoren führen zu einer größeren Lücke: späte Einzahlung ins Versorgungswerk durch lange Ausbildungszeit, Unterbrechungen durch Elternzeit oder Sabbaticals, Teilzeittätigkeit in bestimmten Phasen sowie inflation. Außerdem deckt das Versorgungswerk den Einkommensbedarf bei Hochverdienern proportional weniger.

Wie berechnet man die eigene Versorgungslücke?

Schritt 1: Gewünschtes Nettoeinkommen im Ruhestand festlegen (oft 70 bis 80 Prozent des aktuellen Nettoeinkommens). Schritt 2: Erwartete Rente aus dem Versorgungswerk (laut aktuellem Rentenbescheid). Schritt 3: Differenz berechnen. Schritt 4: Mit einem Kapitalbedarf-Rechner ermitteln, welches Vermögen nötig ist, um diese Lücke zu schließen.

Ärzteversichert bietet eine individuelle Versorgungslückenberechnung an und zeigt Lösungen auf.

Fazit

Die Versorgungslücke zu kennen ist der erste Schritt zur Lösung. Wer sie früh berechnet und Maßnahmen ergreift, kann seinen gewünschten Ruhestandsstandard realistisch erreichen.


Quellen:

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