Der Markt für Videosprechstunden-Anbieter ist unübersichtlich. Ein strukturierter Vergleich hilft Ärzten, die richtige Wahl für ihre Praxis zu treffen.

Wichtigstes Kriterium: KBV-Zertifizierung

Nur KBV-zertifizierte Anbieter ermöglichen die GKV-Abrechnung. Die aktuelle Anbieterliste der KBV ist der Ausgangspunkt jedes Vergleichs. Nicht zertifizierte Angebote, mögen sie technisch überlegen sein, erlauben keine kassenärztliche Abrechnung.

Anbietervergleich: Benutzerfreundlichkeit und Integration

Führende Anbieter wie Samedi, Patientus oder TeleClinic unterscheiden sich in Benutzeroberfläche, Patientenapp und Integration ins PVS. Wichtige Fragen: Kann der Patient mit einem Klick beitreten? Gibt es automatische Terminerinnerungen? Ist der Anbieter in das eigene PVS integrierbar?

Kosten und Lizenzmodelle

Anbieter erheben monatliche Grundgebühren und teilweise Transaktionsgebühren pro Video-Konsultation. Die KV erstattet einen Teil der technischen Kosten durch Betriebskostenpauschalen. Praxen sollten die Gesamtkosten realistisch kalkulieren.

Patientenakzeptanz und Nutzungsrate

Der beste Anbieter nützt nichts, wenn Patienten die Videosprechstunde nicht annehmen. Klare Kommunikation auf der Praxis-Website, aktive Einladung im Wartezimmer und einfache technische Nutzung sind entscheidend für die Akzeptanz.

Ärzteversichert berät zu Versicherungsfragen im Kontext der Telekommunikation in der Praxis.

Fazit

KBV-Zertifizierung, Benutzerfreundlichkeit und PVS-Integration sind die drei wichtigsten Kriterien beim Anbietervergleich. Ein Testlauf mit kostenloser Testphase empfiehlt sich vor dem dauerhaften Abschluss.


Quellen:

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