Wer eine eigene Zahnarztpraxis anstrebt, hat verschiedene Wege zur Auswahl. Ein Vergleich der wichtigsten Modelle hilft bei der Entscheidung.
Neugründung: Freiheit mit hohem Aufwand
Die Neugründung bietet maximale Gestaltungsfreiheit: Standort, Einrichtung und Praxiskonzept können frei gewählt werden. Nachteil: Es gibt keinen vorhandenen Patientenstamm. Der Aufbau einer wirtschaftlich stabilen Praxis dauert oft drei bis fünf Jahre. Das finanzielle Risiko ist höher als bei einer Übernahme.
Praxisübernahme: Bestandspatients mit Herausforderungen
Die Übernahme einer laufenden Praxis bietet sofort Umsatz und Patientenstamm. Der Kaufpreis umfasst Goodwill, Inventar und ideell den Wert des Patientenstamms. Herausforderung: Der Wert ist schwer zu verifizierten, und nicht alle Patienten bleiben dem neuen Inhaber treu. Eine gründliche Praxiswertermittlung ist essenziell.
MVZ und Anstellung: Weniger Risiko, weniger Freiheit
Medizinische Versorgungszentren (MVZ) beschäftigen Zahnärzte als Angestellte. Das bedeutet weniger unternehmerisches Risiko, aber auch weniger Selbstbestimmung. Für Berufseinsteiger kann das eine attraktive Zwischenlösung sein, bevor man eine eigene Praxis gründet.
Ärzteversichert unterstützt bei der Absicherung in allen Gründungsmodellen.
Fazit
Die Praxisübernahme bietet Sofortumsatz, die Neugründung maximale Freiheit. Die Entscheidung hängt von persönlichen Präferenzen, finanziellem Spielraum und lokalem Markt ab.
Quellen:
- Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung: MVZ
- KfW: Unternehmensfinanzierung
- Bundeszahnärztekammer: Praxismodelle
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