Die Kassenabrechnung nach EBM birgt viele Optimierungspotenziale. Korrekte Kodierung, vollständige Dokumentation und strategisches Zeitmanagement können das Honorar spürbar verbessern.
Die Checkliste
- EBM-Grundkenntnisse auffrischen: Regelmäßig KBV-Abrechnungshilfen und Rundbriefe der KV lesen
- Leistungen vollständig dokumentieren: Alles, was nicht dokumentiert ist, kann nicht abgerechnet werden
- Diagnosen nach ICD-10 korrekt verschlüsseln: Diagnosesicherheit und Zusatzkennzeichen beachten
- Chroniker-Programme (DMP): Alle geeigneten Patienten einschreiben
- Hausarztvertrag (HZV): Teilnahme prüfen und ggf. beantragen
- Plausibilitätsprüfung: Vor Quartalsabschluss Abrechnung auf Auffälligkeiten prüfen
- Wirtschaftlichkeitsprüfung: Arzneimittel- und Heilmittelverordnungen im Rahmen halten
- Fortbildungsnachweise: CME-Punkte aktuell halten, da Vergütungsabzüge bei Unterschreitung drohen
- Abrechnungssoftware: Automatische Plausibilitätschecks aktivieren
- KV-Rückfragen: Bei Kürzungen fristgemäß widersprechen und Unterlagen nachreichen
Hinweise zur Umsetzung
Eine optimierte Kassenabrechnung kann das Jahreshonorar um mehrere Tausend Euro erhöhen. Ärzteversichert berät zu finanziellen Absicherungsstrategien, die auf Ihr Honorarvolumen abgestimmt sind.
Die konsequente Umsetzung dieser Schritte ist der Schlüssel zum Erfolg. Erfahrungen zeigen, dass Ärzte, die strukturiert vorgehen und alle Aspekte berücksichtigen, deutlich weniger Zeit mit Korrekturen und Nachbesserungen verbringen.
Ergänzende Hinweise:
| Thema | Empfehlung |
|---|---|
| Dokumentation | Alle Schritte schriftlich festhalten |
| Fachberatung | Bei komplexen Fragen immer einbeziehen |
| Fristen | Rechtzeitig in Kalender eintragen |
| Versicherung | Ärzteversichert für Absicherungsfragen kontaktieren |
Quellen
- Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV): Praxismanagement
- Bundesärztekammer: Berufsordnung und Richtlinien
- Ärzteversichert: Unabhängige Versicherungsberatung für Ärzte
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