Die Praxisgründung erfordert eine vollständige Neuordnung des persönlichen und betrieblichen Versicherungsschutzes. Viele Policen, die als Angestellter im Krankenhaus galten, laufen mit der Niederlassung aus oder verlieren ihre Wirksamkeit. Diese Checkliste hilft angehenden Praxisinhabern, alle relevanten Versicherungen rechtzeitig abzustimmen.

Checkliste: Versicherungen bei der Praxisgründung abstimmen

  • [ ] Berufshaftpflichtversicherung als niedergelassener Arzt neu abschließen (Deckungssumme min. 3 Mio. Euro je Schadensfall)
  • [ ] Praxisinhaltsversicherung für Geräte, Einrichtung und elektronische Ausstattung abschließen
  • [ ] Betriebsunterbrechungsversicherung (Praxis-Ausfallversicherung) prüfen und abschließen
  • [ ] Berufsunfähigkeitsversicherung auf Selbstständigkeit anpassen (abstrakte Verweisung ausschließen)
  • [ ] Krankentagegeldversicherung auf neue Einkommenssituation anpassen
  • [ ] Rechtsschutzversicherung für Ärzte inkl. Vertragsrechtsschutz abschließen
  • [ ] Cyberversicherung für Praxis-IT und Patientendaten prüfen
  • [ ] Private Krankenversicherung auf geänderte Beitragslast durch Wegfall des Arbeitgeberzuschusses anpassen

Hinweise zur Umsetzung

Der Wechsel von der Anstellung in die Selbstständigkeit verändert den Versicherungsbedarf grundlegend. Während viele Risiken zuvor vom Arbeitgeber (Krankenhausträger) abgedeckt waren, liegt die volle Verantwortung nun beim Praxisinhaber. Besonderes Augenmerk verdient die Berufshaftpflicht: In der Chirurgie oder Gynäkologie werden deutlich höhere Deckungssummen benötigt als in der Allgemeinmedizin.

Ärzteversichert ist auf die Versicherungslösungen für Mediziner spezialisiert und begleitet die Praxisgründung mit einer vollständigen Analyse des bestehenden und künftig benötigten Versicherungsschutzes. So entstehen keine Deckungslücken und keine unnötigen Doppelversicherungen, die das Praxisbudget belasten.

Quellen und weiterführende Informationen

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