Die Steuererklärungsperiode ist ein geeigneter Zeitpunkt, auch das Notfallkonzept der Praxis zu überprüfen und auf Aktualität zu prüfen. Wer jährlich alle geschäftlichen Unterlagen durchsieht, erkennt häufig auch Lücken in der Notfallplanung, die sonst im Praxisalltag übersehen werden. Diese Checkliste verbindet die steuerliche Routine mit einem strukturierten Notfallcheck.

Checkliste: Notfallkonzept im Rahmen der Steuererklärung prüfen

  • [ ] Notfallkontakte (Vertretungsärzte, Notaufnahmen, Rettungsdienst) auf Aktualität prüfen
  • [ ] Vertretungsvereinbarung für Krankheitsfall oder Urlaub schriftlich aktualisieren
  • [ ] Versicherungsverträge auf ausreichende Absicherung bei Praxisausfall überprüfen
  • [ ] Betriebsunterbrechungsversicherung auf Deckungshöhe und Wartezeit überprüfen
  • [ ] Notfallordner in der Praxis aktualisieren (Zugangsdaten, Vollmachten, wichtige Verträge)
  • [ ] Berufshaftpflicht-Deckungssumme auf Angemessenheit prüfen
  • [ ] Testament und Vorsorgevollmacht auf Aktualität kontrollieren
  • [ ] Finanziellen Notfallpuffer (Liquiditätsreserve) auf ausreichende Höhe prüfen

Hinweise zur Umsetzung

Ein Praxisnotfall, ob durch plötzliche Erkrankung des Inhabers, einen Wasserschaden oder einen Cyberangriff, kann den Praxisbetrieb vollständig zum Erliegen bringen. Eine Betriebsunterbrechungsversicherung sichert laufende Kosten und den Lebensunterhalt des Praxisinhabers für die Dauer des Ausfalls ab. Die jährliche Überprüfung im Rahmen der Steuererklärung stellt sicher, dass Deckungssummen und Versicherungsschutz mit dem Wachstum der Praxis Schritt halten.

Ärzteversichert empfiehlt einen jährlichen Versicherungscheck als festes Ritual im ärztlichen Praxisjahr. Dabei werden alle relevanten Policen auf Vollständigkeit und Aktualität geprüft, Anpassungen in der Praxisstruktur berücksichtigt und der Gesamtversicherungsschutz optimiert.

Quellen und weiterführende Informationen

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